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Backofen reinigen

Das Putzen in der Küche macht den wenigsten Leuten Spaß, besonders dann nicht wenn es sich um Schmutz und Verunreinigungen handelt, die sich nicht so einfach entfernen lassen. Dazu gehört leider auch den Backofen putzen, denn Schmutz kann sich hier im Boden und an den Wänden einbrennen. In diesen Ratgeber erfahren Sie, wie man seinen Backofen leicht und ohne großen Aufwand reinigen kann. Sie finden Tipps und wir stellen Produkte vor, die die Reinigung des Backofens erleichtern.

Die Top 4 der Backofenreiniger:

Amway Backofenreiniger

K2r Backofen-Grillreiniger Spray

proWIN -Backofenreiniger B00838JXEA

Sidol Backofen & Grill Reiniger  B00COOJ2HW

Die Top 4 der Ceran und Glaskeramikreiniger

Mr Muscle Cera-fix Glaskeramik-Reiniger B000VJDVKG

Electrolux 9029792489 Ceranfeld-Reiniger B00DQHZ1EO

Bosch/Siemens 6900311502 Pflegeset für Glaskeramik-Kochfelder B00CXO6DPW

VSR 8000400610 O-Fix-C Spezialreiniger Glaskeramik-Kochfelder, Grillflächen und Keramikspülen B002QAE468

Bei vielen Backofenreinigern nimmt man während des Putzens einen intensiven Geruch wahr. Deshalb sollte während der Reinigung des Backofens immer für frische Luft in der Küche gesorgt sein. Auch ist es ratsam, den Backofen nach der Reinigung noch einmal kurz auf etwa 100°C zu erhitzen, so dass auch wirklich alle Schaumrückstände verdampfen können. Alle Backofenreiniger arbeiten auf der Basis einer starken Natronlauge und diese ist ätzend und aggressiv. Deshalb sollte jeder grundsätzlich die Warnhinweise auf den Produkten befolgen, auf jeden Fall beim Auftragen und Auswischen des Backofens Schutzhandschuhe und ggf. sogar eine Schutzbrille tragen.

Wie und womit kann ich meinen Backofen am besten reinigen?

Ist gibt nichts Schöneres als mit Freunden oder mit der Familie zusammen am Wochenende an einem großen Tisch zu sitzen und einen leckeren Sonntagsbraten zu genießen. Für die Zubereitung von Speisen wie etwa einem Sonntags- oder Festtagsbraten ist der Backofen geradezu ideal, denn hier lassen sich auch leicht größere Mengen zubereiten. Auch kann im Backofen der bereits fertige Braten leicht warmgehalten oder übriggebliebene Rest am nächsten Tag wieder aufgewärmt werden. Aber leider fallen bei der Zubereitung im Backofen auch viele Fettspritzer an, oder wenn Speisen mit Käse überbacken werden, tropft dieser vom Grillrost runter auf den Backofenboden. Diese Hinterlassenschaften können dann schnell wieder die Laune verderben, speziell dann wenn sich das Eingebrannte durch einfaches Backofen putzen nicht mehr entfernen lassen. Selbst neue Backöfen schauen dann schnell alt aus wenn der Backofen nicht regelmäßig gereinigt oder geputzt wird, denn die Fettspritzer oder Essensreste brennen sich tief in die Wände und Böden ein.

Die hartnäckigen Verkrustungen entstehen durch eingebrannte Speisereste, die aus Eiweiß, Fett sowie aus Fett- und Aminosäuren bestehen. Das hört sich nicht nur kompliziert an sondern ist beim Backofen reinigen wirklich nicht so einfach. Um die Verunreinigungen zu entfernen, müssen diese Eiweißstoffe und Fette in Säuren aufgespaltet werden, um anschließend wasserlösliche Salze zu bilden. Dies erreicht man mit einer sodaalkalischen Lösung wie etwas durch Natriumhydrogencarbonat, das durch Natron und Wasser entsteht. Daher funktionieren die meisten Backofenreiniger genau nach diesem Prinzip, nur dass sich die Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen der Backofenreiniger unterscheiden. .

Da die meisten Backöfen eine spezielle Beschichtung haben, ist das sofortige Reinigen von Speiseresten oder Fettspritzern normalerweise kein großes Problem. Anders sieht das aus, wenn der Backofen wieder aufgeheizt wird und die Speisereste haften bleiben. Daher sollte das Backofen putzen direkt nach dem Backen erfolgen und zwar am besten mit einem Fettreiniger wie Geschirrspülmittel und einer Küchenrolle. Den Backofen einfach von innen mit dem Fettreiniger einsprühen, diesen einen kurzen Zeitraum einwirken lassen und dann mit dem Küchenkrepp aufsaugen. Die Reinigung des Backofens sollte dann mit einem feuchten Lappen und etwas klaren Wasser abgeschlossen werden. Wer nicht zu lange mit der Reinigung des Backofens wartet, kann auch mit einem feuchten Lappen und etwas Geschirrspülmittel die restlichen Spuren des Sonntagsbratens aus dem Backofen putzen. Bei hartnäckigen Backofen Verschmutzungen helfen die folgenden Methoden.

Backofen reinigen – Welche Mittel helfen wirklich?

Man kann seinen Backofen putzen und zwar mit den unterschiedlichsten Hausmitteln oder chemischen Reinigern. Alternativ würde auch das gute alte Schrubben mit Scheuermilch und Stahlwolle funktionieren, aber hierbei ist höchste Vorsicht geboten, denn die Oberflächen in modernen Backöfen sind meistens beschichtet. Diese Beschichtung kann durch diese Art der Backofen-Reinigung leicht beschädigt und zerkratzt werden. Wer nicht immer gleich zur chemischen Keule beim Backofen putzen greifen möchte, kann auf bewährte umweltfreundliche Hausmittel wie Essig, Backpulver, Zitronensäure, Salz, Soda oder Natron greifen und selbst Rasierschaum löst angeblich Verschmutzungen. Hierbei sollte man aber schon eine etwas längere Einwirkzeit einplanen, denn diese Mittel brauchen deutlich länger, oftmals sogar die ganze Nacht über. Vor dem Backofen reinigen sollten zudem alle beweglichen Teile aus dem Ofen genommen und vorher gründlich in Seifenlauge eingeweicht werden. So kommt man dann auch besser an Stellen ran, die sonst nicht so leicht erreichbar sind. Wenn einem das Reinigungsmittel unbekannt ist und man sich nicht sicher ist ob es die Oberflächen angreifen könnte, sollte man es zuerst an einer unauffälligen Stelle versuchen. Denn selbst die altbewährten Hausmittel lösen eine chemische Reaktion während der Reinigung aus und wirken fast genauso wie die chemischen Backofenreiniger die man im Supermarkt oder Internet kaufen kann.

Backofen reinigen – Welches Mittel zuerst verwenden?

Es hängt immer vom Verschmutzungsgrad ab, welches Mittel man zur Reinigung des Backofens einsetzen sollte. Jeder kennt sicher das alte Hausrezept mit dem Oma ihren alten Gasbackofen gereinigt hat. Dies bestand meistens aus Backpulver einem Allroundmittel im Haushalt. Einfach 3 – 4 Beutel Backpulver mit etwa 1 dl Wasser in einer Schüssel zu einer Paste vermischen und auf die eingebrannten Speisereste verteilen. Bei einfachen Verunreinigungen sollte die Paste etwa 30 Minuten lang einwirken, bei hartnäckigen Verkrustungen endsprechend länger. Um die Wirkung des Backpulvers zu beschleunigen kann der Backofen während des Putzvorgangs auch auf 100°C aufgeheizt werden. Anschließend kann die Paste zusammen mit den gelösten Verschmutzungen mit einem feuchten Lappen oder Schwamm und klarem Wasser wegegewischt werden. Mit etwas Essig in der Paste lassen sich sogar noch härtere Verkrustungen lösen, denn der Essig löst mit der Essigsäure die Eiweißrückstände noch besser auf. Bei leichteren Backofenverunreinigungen kann auch mit einer Backpulver-Wasser Mischung gearbeitet werden, hierzu einfach 2 – 3 Teelöffel Backpulver mit heißem Wasser in eine Sprühflasche geben und die Flächen des Backofens einsprühen. Nach etwa einer Stunde Einwirkzeit kann der Backofen mit klarem Wasser ausgewischt werden.

Häufig wird auch Soda als ein altbewährtes Allround-Hausmittel genannt, wobei es sich hier aber um ein verwirrendes Synonym für Backpulver handelt. Denn im englischen nennt sich das Backpulver Baking Soda und ist so in den deutschen Sprachgebrauch eingeflossen. Mit Soda bezeichnet man im Deutschen eigentlich das Waschsoda, ein Mittel das in der Wasch-, Bleich- und Reinigungsindustrie zum Einsatz kommt. Dieses Soda eignet sich NICHT für die Reinigung des Backofens.

Mit Essig oder Zitronensäure lassen sich allerdings sehr gut Fettrückstände, die noch nicht zu sehr eingebrannt sind, entfernen. Einfach etwas Zitronensäure oder Essig in eine Sprühflasche füllen und das Innere des Backofens einsprühen. Dann kurz einwirken lassen und anschließend mit einem feuchten Lappen oder Küchentuch die Fettrückstände auswischen. Bei hartnäckigen aber nicht zu alten Verschmutzungen helfen ein paar Spritzer Zitronensaft die in eine backofenfeste Form mit Wasser gefüllt in den Backofen gestellt wird. Jetzt den Backofen aufheizen und während das Wasser verdampft werden die eingebrannten Verkrustungen aufgeweicht. Anschließend das Innere des Backofens gut auswischen und der Backofen glänzt innen wieder wie neu.

Mit normalem Salz oder Natron hingegen können fest eingebrannte Speisereste am Backofenboden gelöst werden. Hierbei wird das Natron oder Salz einfach mit etwas Wasser zusammen auf den Boden gegeben und der Backofen auf 50°C erhitzt. Jetzt löst der Wasserdampf die einbrannten Rückstände und Verkrustungen auf und der Schmutz kann einfach aus dem Backofen geputzt werden. Salz eignet sich in Verbindung mit Natron sehr gut als Reinigungsmittel. Einfach in einer Schüssel 3 Esslöffel Natron mit 2 Esslöffel Salz und 2 – 3 Esslöffeln Wasser oder Mineralwasser zu einer Paste mischen. Jetzt kann die angemischte Paste leicht mit einem feuchten Lappen oder einem Schwamm im Backofen aufgetragen werden. Diese Paste sollte aber auf keinen Fall mit den Heizstäben in Kontakt kommen, denn diese vertragen kein Natron bzw. Salz. Nachdem die Paste etwa 20 Minuten eingewirkt ist, kann man sie mit einem feuchten Lappen wieder leicht auswischen.

Rasierschaum ist ein weiteres gutes Reinigungsmittel und funktioniert nach fast dem gleichen Prinzip wie viele Schaumreiniger oder Backofenreiniger. Den Innenraum des Backofens einfach mit dem Rasierschaum einsprühen und den Schaum einwirken lassen. Vorteil ist hier, dass Rasierschaum in fast jedem Haushalt zu finden ist. Nach dem Einwirken einfach mit einem feuchten Lappen oder Schwamm auswischen. Falls Geruch beim Backofen putzen entsteht, kann dieser mit Essig neutralisiert werden, auf dieser Art wird der Backofen sogar doppelt gereinigt. Vor der Reinigung des Backofens mit Rasierschaum zuerst wieder an einer unauffälligen Stelle testen, ob die Beschichtung des Backofens mit der Zusammensetzung des Rasierschaums verträgt, denn einige Materialien mögen sich nicht sonderlich.

Kann die Backofentür aus Glas auch mit diesen Mitteln gereinigt werden?

Die Backofentür aus Glas kann ohne Probleme mit den gleichen Reinigungsmitteln wie oben gereinigt werden. Besonders stark eingebrannte Flecken oder Fetttropfen zuerst vorsichtig abkratzen und dabei aufpassen, dass die Glasoberfläche keine Kratzer bekommt. Anschließend kann das Glas mit einen Fensterreiniger auf Hochglanz poliert werden. Besonders unschön sehen Fingerabdrücke auf dem Edelstahl oder der Glasscheibe aus, diese lassen sich mit einem einfachen Haushaltreiniger oder Edelstahlreiniger entfernen.

Backofen reinigen – Vorsorge ist besser als Nachsorge

Vorsorge ist immer besser als Nachsorge, daher sollte man, bevor man zu drastischen Reinigungsmaßnahmen greift, der Backofen lieber öfter putzen um so starken Verkrustungen vorzubeugen. Besonders dann, wenn der neue Backofen noch keine Pyrolyse Selbstreinigungsfunktion besitzt. Bei älteren Modellen bleibt oft nichts anderes übrig, als zum chemischen Backofenreiniger zu greifen. Hier sollte man allerdings immer mit Handschuhen arbeiten, denn oft sind die Mittel aggressiv zur Haut.

Backofenreiniger – Hinweise der Hersteller unbedingt beachten

Viele sind mit den Hausmitteln bei der Reinigung des Backofens zufrieden, zumal sie auch aus umwelt- und  gesundheitlicher Sicht um einiges verträglicher sind. Wer aber lieber zu den und auch meistens wirkungsvolleren, käuflichen Reinigungsmittel greift, sollte unbedingt die Hinweise der Hersteller beachten. Wer beim Backofen putzen mit einem chemischen Backofenreiniger gewisse Vorsichtsmaßnahmen einhält, wie Schutzhandschuhe trägt, für viel frische Luft sorgt und ggf. eine Schutzbrille aufsetzt, ist auf der sicheren Seite. Hierzu zählt auch die richtige Entsorgung der leeren Spraydose.

Vorteile sind auf jeden Fall die schnelle Wirkungszeit und die einfache Verwendung von handelsüblichen Backofenreinigern. Wer möchte schon gerne stundenlang mit dem Backofen putzen verbringen. Besonders in der heutigen schnelllebigen Zeit ist das häufig ein Kaufgrund um chemische Backofenreiniger zu kaufen. Denn der Backofen ist schnell mit dem Reinigungsschaum eingesprüht und kann bereits nach einer kurzen Einwirkzeit wieder aus dem Backofen gewischt werden. Daher liegt unsere klare Empfehlung bei den chemischen Backofenreiniger oder eine noch bessere Empfehlung: gleich einen Backofen mit einer Pyrolyse-Selbstreinigung kaufen, so wie sie der Testsieger des Backofen Tests besitzt.